In der Halongbucht

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Die Halong-Bucht mit etwa 3000 Inseln und einer Fläche von 1500 qkm gehört sicherlich zu den beeindruckendsten Landschaften der Erde: Tausende kleiner Inseln und Kalkfelsen voller Höhlen und Grotten in smaragdgrünen Wasser lassen die Legende glaubhaft erscheinen: Ein Drachen hinterließ die Naturschönheit bei seiner Flucht ins Meer. Er soll zwar heute noch hier wohnen, aber bis zu seinem Auftauchen genießt man auf einer Bootsfahrt hier alle Friedlichkeit und Ruhe der Welt.

Dschunken in der Halongbucht
Dschunken in der Halongbucht Dschunken in der Halongbucht

Innerhalb geschützter Buchten gibt es kleine Dörfer auf dem Meer. Die Menschen leben das ganze Jahr hier. Mal abgesehen von den Touristenbooten, die vorbeikommen, sind diese Dörfer doch relativ abgeschottet. Eine Welt, die sich noch sehr vom Rest des Landes unterscheidet. Dem aufmerksamen Betrachter bleibt neben der landschaftlichen Idylle die hier auch vorherrschende Armut nicht verborgen. An den nächtlichen Ankerplätzen und zuvor aufgesuchten Zwischenstationen erscheinen recht schnell "fliegende Händler" in kleinen Booten. Sie versorgen auf der einen Seite die Dschunken und versuchen natürlich auch Souveniers an den Mann/die Frau zu bringen. Wie so oft auf der Welt, entpuppen sich hier Kinder als "Verkäuferstars" sehr erfolgreich. Aber keine Sorge, sie möchten Ihnen nur Schalen von Muscheltieren verkaufen. Selbstverständlich kennen Sie ihre eigene Währung und den Dollar. Als Verhandlungspartner sind sie knallhart. Lieber machen sie kein Geschäft, als ein schlechten Preis für ihr Naturprodukt zu erzielen.

Die sonst vorhandenen Boote haben etwas von einem schwimmenden Supermarkt. Im Vergleich zu den sonst üblichen normalen Preisen in der Hauptstadt Hanoi, hält sich ihr Gewinn aber in engen Grenzen. Als Tourist sollte man dann eher nicht feilschen.

Die Inseln selbst sind mit vielen Hunderten von Höhlen übersäht. Eine der bekannteren ist die Hang Dau Go, eine aus drei Räumen bestehende Grotte. Diese riesige Höhle kann über 90 Stufen erreicht werden und ist komplett ausgeleuchtet. Ein Besuch ist absolut empfehlenswert. Hier führt wohl auch die Route einer jeden Dschunke vorbei. Die Segel der Dschunken sind zwar nur schmückendes Beiwerk, an diesem Ankerplatz werden sie aber für die fälligen Touristenfotos in voller Pracht entfaltet.

In den Nächten ankern die Dschunken alle an einem vorgeschriebenen Ankerplatz. Hier gibt es also keinen Idealismus der Kapitäne. Diese Maßnahme scheint vielmehr die Erfüllung/Einhaltung einer polizeilichen Auflage als Vorsichtsmaßnahme zu sein. Sie hat aber auch ihren Reiz. Das Schauspiel der beleuchteten Boote bei Sonnenuntergangen oder in den Nächten lädt zum Verweilen auf dem Oberdeck ein. Grandios ist als Beiwerk natürlich die vorzügliche auch auf den Dschunken angebotene vietnamische Küche. Es steht außer Frage, dass diese natürlich ausschließlich aus Seafood besteht.

Natürlich wird bei einem Aufenthalt an geeigneten Stellen auch gebadet und für kurze individuelle Aufenthalte ein Kanu zu Wasser gelassen.

Die dreitägige Reise mit Übernachtung auf einer Dschunke war für uns ein tolles Erlebnis. Im Vergleich zu Hanoi ist es mehr als ein Kontrastprogramm. Durch die Halongbucht werden auch Kurzfahrten auf Dschunken angeboten. Im Vergleich dazu, müssten Sie auf viele Erlebnisse verzichten.


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