Hanoi


Im Verkehr
Im Verkehr Im Verkehr

Vietnams liebenswerte Hauptstadt entspricht so gar nicht den Vorurteilen einer Großstadt in der 3,5 Millionen Menschen wohnen. Eine wunderschöne Altstadt mit engen, baumgesäumten Alleen erinnert viel eher an französische Kleinstädte. Die französische Kolonialzeit hat deutlichere Spuren hinterlassen. Die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten sind wohl die Altstadt, der See des zurückgegebenen Schwertes, der Literaturtempel (Vietnams erste, 1076 gegründete Unisversität), die Einbein- Pagode, das Ho-Chi-Minh-Mausoleum sowie weiteren verschiedenen Pagoden und Tempelanlagen.


Das Mausoleum von Ho Chi Minh
Das Mausoleum von Ho Chi Minh Das Mausoleum von Ho Chi Minh

Das Mausoleum von Ho Chi Minh (in der Hung Vuong St. westlich der Zitadelle und der Altstadt) in Hanoi sollte man sich nicht entgehen lassen. Man sorgt dabei schon dafür, dass es ein ganz besonderes Ereignis ist, den kommunistischen Begründer von Vietnam ins Angesicht blicken zu dürfen. Vor dem Mausoleum werden die Besucher bis zu einer gewissen Gruppenstärke gesammelt. Anschließend wird man in Zweierreihen aufgestellt und folgt einem Soldaten zum Eingang. Auf einem roten Teppich darf man nun das monumentale Gebäude betreten - nicht ohne nochmals zur Ruhe angehalten zu werden. Nun kann sich die Gruppe alleine auf dem durch den roten Teppich vorgezeichneten Weg bewegen. An jeder der Ecken des Weges steht eine Wache und zeigt einem bei Bedarf unbeeindruckt den Weg.


Ca. 1 km südlich des Mausoleums befindet sich der Literaturtempel (Van Mieu). Er ist ein sehr gut erhaltenes Beispiel für vietnamesische Architektur. Es ist nicht nur eine fast 1000 Jahre alte Anlage, sondern auch ein willkommener Ort zur Entspannung bei all dem Strassen- und Lärmchaos außerhalb des grünen Komplexes. Der Konfuzius gewidmete Literaturtempel besteht aus fünf Innenhöfen, die durch Mauern und Grünanlagen getrennt sind. Hier wurde im Jahre 1076 Vietnams erste Universität gegründet, um die Söhne der Mandarins zu unterrichten. In der Stadt gibt es eine Unmenge von kleinen Geschäften. Fast vor jedem Haus ist ein kleiner Stand wo man Lebensmittel und auch Bier kaufen kann. Gerade die bezaubernde Altstadt -auch 36 Pho Phuong (36 Straßen) genannt- ist eines außerwöhnlichsten Viertel Hanois.

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Von hier aus erreicht man in wenigen Minuten die Gegend um den Hoam Kiem See ('See des zurückgegebenen Schwertes'). Man kann den See eigentlich als das Zentrum der Stadt ansehen. Im südlichen Teil des Sees befindet sich auf einer kleinen Insel der kleine Turm der Schildkröte, die Tortoise Pagoda. Der Ngoc Son (Jadeberg) Tempel befindet sich am nördlichen Ende des Hoan Kiem Sees und ist über die 'Rote Brücke' zu erreichen. Hier kann man sich auch etwas von den quirligen Strassen erholen und vielleicht den Einheimischen beim Chinese Chess zusehen. Immer wieder faszinierte und erschreckte uns der höllische Verkehr. Abertausende von Mopeds fahren scheinbar unkontrolliert pausenlos kreuz und quer aufeinander zu. Immer wenn wir dachten jetzt "krachts", tat sich auf wundersame Weise irgend eine Lücke auf und es passierte gottlob nichts.. Das Motto hier heißt „wer bremst ist feige“. Ein für uns wohl eher irrsinniges Schauspiel.


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Nach ein bis zwei Tagen Übung, gelingt es aber auch uns Üngeübten ohne Probleme eine Straße zu überqueren. Getreu dem Motto, wer zögert hat verloren, geht man einfach lagsam und ruhig in Richtung der gegenüberliegenden Straßenseite los. Der übrige Verkehr nimmt Rücksicht und weicht aus. Touristen verursachen in Hanoi keinerlei Aufsehen mehr, sie gehören zum Stadtbild wie die Mopeds. Aufmerksamkeit erlangt man lediglich durch signalisiertes Kaufinteresse.







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