Kirchen in Wernigerode

St. Sylvestrikirche

St. Sylvestrikirche
St. Sylvestrikirche St. Sylvestrikirche

Sie ragt im ältesten Teil von Wernigerode empor und wird als Pfarrkirche 1230 von der Liebfrauenkirche abgelöst. 1265 erfolgte die Umwandlung zum Benediktiner-Chorherrenstift mit zehn weltgeistlichen Stiftsherren, Diakon und Subdiakon sowie einer entsprechenden Anzahl von Vikaren. Ab dieser Zeit war die Kirche auch Begräbnisstätte der Wernigeröder und nach 1429 der Stolberger Grafen. Bis zum Umbau der Kirche um 1880 lagen noch neun Grabsteine im Altarraum, darunter der von Graf Heinrich zu Wernigerode, dem Letzten seines Geschlechts.


1539 wurde das Chorherrenstift aufgelöst, als die Grafschaft zur evangelischen Konfession überwechselte. Ihren romanischen Baustil verlor sie beim Umbau 1881-1886. Es entstand ein neogotischer sakraler Bau, bei dem lediglich die gewaltigen Pfeiler im Mittelschiff, der Obergaden und die Reste des Querschiffs im Original erhalten blieben. Bemerkenswert ist der Altarschrein, der 1480 in Brüssel gefertigt wurde. Zum ältesten Inventar gehört ein Schrank aus Eichenholz, der Mitte des 13. Jh. geschaffen wurde.





















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