Vom Bratan See nach Pemuteran

Entsprechend unserer Planungsübersicht sollte der heutige Tag unserer Einschätzung nach etwas weniger mit Bali Highlights gespickt sein, dafür war aber eine ansprechende Fahrstrecke bis zu unserem Zielort zu absolvieren.

Vom Übernachtungshotel aus ging es in die Umgebung des Danau Bratan. Diese Region wird auch als der Obst-, Gemüse- und Blumengarten Balis bezeichnet.

Das erste Ziel an diesem Tag war der Tempel Puru Ulan Danu. Klar war, wir erreichen den Tempel erneut vor den anderen Touristen. Der Tempel liegt im zweitgrößten See Balis, dem Bratansee. Er wurde durch das Fürstenhaus Mengwi erbaut. Der Puru Ulan Danu ist sicher als Postkartenmitv ein weiteres Muss auf der Fotoliste. Er liegt fast mystisch zwischen den Bergen am Bratan See und ist ein Pilgerziel der Reisbauern Südbalis. Sie bringen ihre Opfergaben der Göttin Dewi Danu, Göttin der Seen und Flüsse. Schließlich muß man Dewi Danu bitten, die Reisfelder mit ausreichend benötigtem Wasser zu versorgen. Im Ergebnis waren wir für wirklich mystische Fotos eigentlich schon zu spät. Beim nächsten Besuch Balis muß man dieses Postkartenmotiv unbedingt vor Sonnenaufgang erreichen.

Der Pura Ulun Danu im Bratan See.


Vom Tempel Pura Ulun Danu ging es im VW weiter nach Bedugal auf den Markt Bukit Mungsu. Ziel war also der Gemüse-, Früchte- und Gewürzmarkt. Ein Geheimnis verraten wir sicher nicht, man kann tatsächlich Früchte und Gewürze entdecken, die zumindest uns bisher unbekannt waren. Dazu gehörte auch die Schlangenhautfrucht.



Vom Markt in Bedugal aus fuhren wir über Singaraja, der alten Hauptstadt Balis während der holländischen Kolonialherrschaft. In Singaraja leben heute ca. 130.000 Einwohner und sie ist die zweitgrößte Stadt Balis und Verwaltungssitz für den Bezirk Buleleng. Für die alte Hauptstadt blieb heute keine Zeit.

Die Fahrt ging weiter über Lovina in Richtung des einzigen Buddhistischen Klosters Balis in Dencarik. Das Kloster Brahmavihara Arama machte ein sehr gepflegten aber leider auch recht verlassenen Eindruck. Buddhistische Mönche bekamen wir zumindest nicht zu Gesicht. Der Tempel besteht aus mehreren Komplexen, der Uposatha Gara, Dharmasala, der die dem Borobudur-Tempel auf Java nachempfunden und erst neu entstandenen Stupa und der Kuti als Wohnviertel der Mönche. In der nordöstlichen Ecke des Klosters wächst ein gigantischer Bodi Baum. Nach dem Besuch des buddhistischen Klosters ging es über Seririt weiter in Richtung Pemuteran, der späteren Endstation des heutigen Tages.


Auf dem Weg dorthin befand sich direkt an der Küstenstraße in der Nähe des kleinen Ortes Banyupoh der Nationaltempel Pura Pulaki, den wir noch besuchten.

Affentempel Pura Pulaki


Der dem Affengott geweihte Tempel Pura Pulaki ist zum Teil massiv aus den Felsen herausgemeißelt. Entsprechend dem Namen sahen wir hier auch Affen. Der größte Teil von ihnen zog es aber vor, sich im Meerwasser abzukühlen.







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