Von der Nordwestküste aus nach Ubud

Nach der Übernachtung im Taman Sari Bali Cottages stand am Tag 3 der Rundreise zunächst eine etwas verlängerte Zeit zum Schnorcheln am Hotelriff zur Verfügung. Schließlich war der erste für den heutigen Tag angedachte Tourenpunkt, die Besichtigung des Tempels Pura Pulaki, bereits am Vortag erledigt. Bisher gehörten wir nicht zur Gruppe der Taucher oder Schnorchler, wurden aber doch nachdenklich. Nach wenigen Metern im Wasser konnte man bereits mit puren Auge Korallen und Korallenfische sehen. Nun, beim nächsten Besuch Balis müssen wir wohl im wahrsten Sinne des Wortes etwas "tiefer Eintauchen".

Made und Warian waren wie immer pünktlich zum verabredeten Abfahrtstermin da.

Heute sollte es entlang der Nordküste bis nach Sangsit gehen. Der Tourenplan sah den Besuch des Reisgöttin-Tempel Pura Beji vor. Bereits der Reiseführer sagte aus, dass dieser im 15. Jahrhundert zu Ehren der Reis- und Fruchtbarkeitsgöttin Dewi Sri erbaute Tempel einer der schönsten der Region sein soll. Im Gegensatz zu den südbalinesischen Tempeln finden sich hier keine Schreine, Altäre und Meru. Im Innern der Tempelanlage befindet sich ein zentrales Hauptgebäude. Auffallend ist die üppige Verzierung des Tempels mit Blumenreliefs, Arabesken, Dämonen und Garudaskulpturen.



Wie man am mittleren Bild sieht, haben sich selbst die Holländer in Stein verewigt.

Vom Pura Beji aus begann die Fahrt hoch in das Bergland von Kintamani.

Hier sollten phantastische Aussichten über den Batur See und den Vulkan Batur mit seinen 1717 Metern auf uns warten. Das Risiko der Fahrt, war dabei eher im Wetter zu sehen. Die höchste Erhebung des Batur- Massivs jedoch und somit Balis überhaupt ist mit 3.014 Metern der im Südosten aufragende Gunung Agung. Bei einer Eruption 1963 verursachte er großen Schaden und mehr als 2000 Menschen verloren ihr Leben. Er ist der heilige Berg Balis und der Sitz der Götter.

Wenn man bedenkt, dass der Ursprung des Kratersees in einem Vulkanausbruch vor ca. 29.000 Jahren zu sehen ist und dabei ein Kessel von 13,7 km Durchmesser entstand...



Auf dem linken Foto sehen wir den Randkegel des Gunung Abang mit 2 153 m. Auf dem rechten Foto ist der im 20. Jahrhundert bereits viermal tätige Gunung Batur zu sehen.

Nach dem Mittagsstop in Kintamani mit einer immer besser werdenden Aussicht auf den Vulkan ging es dann wieder hinunter in Richtung Ubud, wo später auch die Übernachtung geplant war. Da es uns lieber war, am folgenden Tag einen Barong-Tanz zu sehen, änderte Wayan kurzerhand das Rundreiseprogramm und zog die Handwerkskunst der Holzschnitzer und Maler vor. Es war also noch etwas Kontrast angesagt und wir fuhren zuerst in das Holzschnitzerdorf von Kemenuh bei Mas.

Zwar ist es durchaus interessant, den Leuten bei der Arbeit auf ihre geschickten Finger zu sehen und auch die fertigen Holzschnitzereien zu besichtigen, wer aber wie wir bereits mehrmals Asien besucht hat, der wird zwangläufig feststellen, dass sich die Schnitzereien mit denen in Sri Lanka, Vietnam ... sehr ähneln. Ein Muss, war dieser Besuch also für uns nicht. Für uns sehenswerter war dagegen die Kunstgalerie. Wer ein tolles Gemälde suchte, der konnte hier durchaus fündig werden. Die Preise waren natürlich Verhandlungssache und Handeln lohnt auch hier. Ubud selbst lud dann in einem der zahlreichen und guten Restaurants noch zum Abendessen und zum Bummel durch die zahlreichen Geschäfte ein.







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