Von Tanah Lot bis zum Wasserfall

Der erste Tag der Rundreise begann endlich. Made als Fahrer des VW Kübel- wagens mit dem Kennzeichen DK 483 QQ und Wayan als deutschsprachiger Reiseleiter sollten mit uns auf den Rücksitzen in den kommenden Tagen des Baliaufenthaltes ein Gespann werden.

Von Mengwi aus ging es zunächst zu dem im Südwesten der indonesischen Insel Bali im Bezirk Tabanan gelegenen und im 16. Jahrhundert entstandenen Meerestempel Pura Tanah Lot. Er gehört mit zu den wichtigsten Tempel auf Bali. Meerestempel verehren alle Geister und Gottheiten, die mit dem Meer in Verbindung stehen. Sie sind Vorposten gegen die im Meer wohnenden Dämonen. Im Unterschied zum sonst üblichen starken Besucherandrang am Abend, besuchten wir den Tempel am Morgen.


Außer einigen Balinesen, die Opfergaben bei sich führten, herrschte vollkommene Ruhe und Einsamkeit am Tempel. Touristen bevorzugen es meist Tanah Lot vor dem Sonnenuntergang aufzusuchen. Ihre Hoffnung besteht dann darin, ein tolles Foto bei Sonnenuntergang schießen zu können.


Von Tanah Lot aus ging es zunächst mit dem VW- Kübelwagen weiter zum ruhig gelegenen Töpferdorf Pejaten. Hier musste der VW erstmals unter Beweis stellen, dass er für die Straßen Balis wie geschaffen ist.

In den Ziegeleien von Pejaten werden Dach- und Mauerziegel in traditioneller Art und Weise hergestellt. Über handbetriebene Pressen werden die Ziegel in Formen gepresst, anschließend sieben Tage zum Trocknen gestapelt und danach im Brennofen gebrannt. Dach- und Mauerziegel aus Pejaten werden natürlich durch einen Schriftzug "Pejaten" gekennzeichnet und sollen auf Bali für ihre gute Qualität bekannt und beliebt sein. Im Unterschied zu einer Ziegelei die wir auf Sri Lanka besichtigen konnten, ging es in Pejaten schon etwas moderner zu.


Das nächstes Ziel war eine in Pejaten ansässige Keramikfabrik.

Auch hier war es kein Problem die Produktionshalle zu besuchen. Die in der Keramikfabrik beschäftigten Frauen gewährten mit einem freundlichen Lächeln einen Einblick in ihre Tätigkeit. Ohne Stress und Kaufdrang war es im Anschluss der Besichtigung in einer dazugehörigen kleinen Verkaufsstelle möglich, erste Andenken käuflich zu mehr als moderaten Preisen zu erwerben.


Entlang der Westküste Balis ging es weiter bis Antosari und von dort zu den Reisterrassen bei Belimbing Sari.

Die Reisterassen von Belimbing Sari gehören mit zu den schönsten Terassenlandschaften, die wir auf Bali sehen durften. Bei einem herrlichen Ausblick konnten wir die balinesische Küche Kompiang's in Form eines großartigen Picknicklunchs genießen.


Vorbei an Nelken- und Kaffeeplantagen setzten wir die Fahrt zum Wasserfall von Munduk fort. Nach einem kleinen Spaziergang erreichten wir den aus ca. 25 m Höhe stürzenden Wasserfall von Munduk.

Vorbei an den Kraterseen Tamblingan und Buyan erreichten wir unser erstes Übernachtungshotel.







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