Eisenach - ein Kurztripp

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Ziel unserer Kurzreise war die knapp 44.000 Einwohner zählende Stadt Eisenach in Thüringen. Als Unterkunft diente uns das Image Haus Hainstein . Mit der Stadt Eisenach eng verbunden ist natürlich deren Wahrzeichen, die Wartburg. Von der Terasse des Hotels aus kann man bereits einen tollen Blick auf das Wahrzeichen der Stadt werfen.

Eisenach ist letztlich auch durch ihr Wahrzeichen eng mit der deutschen Geschichte verbunden. In der Stadt fand im Jahre 1150 die erste bekannte Münzprägung statt.

Am 31. Oktober 1517 schlug der in Eiseleben geborene Martin Luthers seine 95 Thesen über den Ablaß an die Wittenberger Schloßkirchentür. Auf der Hin- und Rückreise vom Wormser Reichstag predigt Luther in der Georgenkirche. Er wird später zum Schein dort gefangengenommen und befand sich Von 1521-1522 als "Junker Jörg" in Schutzhaft auf der Wartburg. Dort übersetze er das Neue Testament und löste damit tiefgreifende historische Umwälzungen aus.

Eisenach ist die Geburtsstadt von Johann Sebastian Bach. So findet sich mit dem Bachhaus in Eisenach auch das weltweit erste Museum, welches Johann Sebastian Bach gewidmet wurde.

Im Oktober 1817 trafen sich etwa 500 Studenten und Professoren sich zum Wartburgfest der deutschen Burschenschaften. In Gedenken an dieses Treffen wurde 1902 das Burschenschaftsdenkmal eingeweiht. Im 2. Weltkrieg war auch Eisenach Ziel mehrerer Bombenangriffe, die der Stadt schwere Schäden zugefügt haben.Kurz nach Kriegsende erfolgte bereits der Wiederaufbau des Luther- und Bachhauses und im Oktober 1949 wird das beschädigte Rathaus auf dem Markt nach erfolgreicher Wiederherstellung seinen Funktionen übergeben.

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Rathaus Eisenach

Rathaus Eisenach

Sehenswürdigkeiten

Lutherhaus


Unweit des Marktplatzes von Eisenach befindet sich das Lutherhaus. Es ist eines der ältesten erhaltenen Fachwerkhäuser Eisenachs. Von 1498 bis 1501 soll Martin Luther hier bei der wohlhabenden Familie Cotta gelebt haben. 1956 richtete die Thüringer Landeskirche eine Luther-Gedenkstätte ein. Schwerpunkte der Gedenkstätte sind Luthers Bibelübersetzung und sein Einfluß auf Bildung und Erziehung des deutschen Volkes.


Nikolaikirche


Die Nikolaikirche ist eine dreischiffige Basilika und war Pfarrkirche und Gotteshaus für das Benediktinerinnenkloster, das bis zur Reformation bestand. Um 1180 errichtet, gilt sie als das zuletzt entstandene romanische Bauwerk Thüringens. Direkt neben der Kirche gelegen ist das einzige der ehemals fünf Stadttore erhalten geblieben, das Nikolaitor.


Nicolaikirche- und -tor

Nicolaikirche- und -tor


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Stadtschloß


Das Stadtschloß ist seit Anfang 1742 etappenweise entstanden. Herzog Ernst August war Souverän des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach und trotz hoher Verschuldung ließ er das alte Residenzschloß weitgehend abreißen und seinen neuen "Fürstenhof" errichten. Seit 1931 beherbergt das Stadtschloß u.a. das Thüringer Museum Eisenach .


Georgenkirche


Georgenkirche
Georgenkirche Georgenkirche Eisenach


Die "Georgenkirche", Haupt-, Stadt- und Pfarrkirche St.Georgen wurde um 1180 erbaut. 1221 ließ sich hier Landgraf Ludwig IV. mit der ungarischer Königstochter Elisabeth trauen. 1498 - 1501 sang Martin Luther hier und am 23.März 1685 wurde Johann Sebastian Bach in der Georgenkirche getauft. Zwischen 1898 und 1902 erhielt die Stadtkirche ihre heutige äußere Gestalt mit hohen Turm.


Automobilbau in Eisenach

Mit Eisenach verbindet sich auch über 100 Jahre Automobilbau. Von der Fahrzeugfabrik Eisenach AG über den VEB Automobilwerk Eisenach bis hin zur Ansiedelung der Adam Opel AG und der Rückkehr der BMW AG , die in unmittelbarer Nähe Eisenachs eine Produktionsstätte für Fahrzeugtechnik errichtet hat, ist es der Stadt gelungen, die lange Tradition des Automobilbaus am Fuße der Wartburg fortzusetzen.

Ein Wartburg
Ein Wartburg Ein Wartburg

So findet sich in Eisenach das Museum "Automobile Welt Eisenach". Zu sehen sind dort Fahrzeuge aus allen Produktionsepochen wie beispielsweise der erste Wartburg-Motorwagen von 1899, der Dixi 3/15, der BMW 328, der BMW 335, der EMW 340 sowie Serien-Modelle aus dem Automobilwerk Eisenach (AWE) und ein AWE-Rennsportwagen aus dem Jahr 1956. Karosserie-Studien aus Holz, Prototypen und Konstruktionspläne geben darüber hinaus Einblick in die Fahrzeug-Entwicklung in Eisenach.








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