Die Brunnenburg

Beim Blick von der Fußgängerzone des Dorfes Tirol auf das Schloss Tirol fällt sie auf, die Brunnenburg. Knapp hinter Dorf Tirol biegt vom Weg nach Schloss Tirol ein steiler Karrenweg links ab, welcher zu jener eigenartigen Burganlage hinabführt. Die Burg beherrscht quasi den Hang zwischen Dorf und Schloss Tirol.

Die Brunnenburg
Die Brunnenburg Die Brunnenburg

1904 wurde Brunnenberg auf der Grundlage der Reste der früheren Wehranlagen, die 1241 und 1253 entstanden waren, in spielerischer Form wieder aufgebaut. Erbaut von einem Zweig der Tarante belehnte 1269, nachdem die Burg seit mehreren Jahren in Besitz des Brixner Bistums war, Bischof Bruno Graf Meinhard II. von Tirol damit, dem sie eine Plattform zur Verteidigung von Tirol war. 1334 gab König Heinrich die Burg der Witwe und den Kindern des Wilhelm von Brunnenberg zu lehen. Während der Belagerung der Burg durch König Karl von Böhmen aus dem Haus Luxemburg wurde Brunnenberg stark beschädigt. Im Jahre 1457 kaufte Hans von Kripp die Burg, die bis 1812 bei dieser Familie blieb. Sie kam in bäuerliche Hände und verfiel immer mehr, bis sie 1904 von einem Rheinländer erworben wurde, der sie mit vielen Kosten gänzlich in jener bizarren Art erneuern lies, welche der Burg das gegenwärtige eigenartige Aussehen verleiht.


Im Jahr 1955 erwarb Prinz Prof. Boris de Rachewiltz, ein vornehmer Archäologe und Schwiegersohn des berühmten amerikanischen Dichters Ezra Pound die Brunnenburg. Der Dichter selbst verweilte seit 1958 auf dem Schloss.

Die Burg ist geschmackvoll eingerichtet und 1974 wurde vom jetzigen Besitzer Dr. Siegfried de Rachewilz ein interessantes Landwirtschaftliches Museum eingerichtet, welches die Arbeit und Lebensweise der Tiroler Bergbauern veranschaulicht und besichtigt werden kann.







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