Belichtungszeit und Blende

Über Belichtungszeit (Verschlusszeit) und Blendenöffnung wird der für die optimale Filmbelichtung benötigte Lichteinfall geregelt. Beide stehen in proportionalem Verhältnis zueinander. Je geringer die Verschlusszeit, desto größer muss die Blende sein, damit dieselbe Lichtmenge auf den Film gelangen kann. Kürzere Verschlusszeiten (und damit größere Blendenöffnungen) werden gewählt, um Motive in Bewegung festzuhalten.

hohe Blende 1,4 2,0 2,8 4 5,6 8 11 niedrige Blende
niedrige Verschlußzeiten 1/4000 1/2000 1/1000 1/500 1/250 1/125 1/60 hohe Verschlusszeit



Umgekehrt kann durch eine kleine Blendenöffnung (und eine entsprechend längere Verschlusszeit) die so genannte Schärfentiefe (oder Tiefenschärfe) vergrößert werden. Die Schärfentiefe bezeichnet jenen räumlichen Bereich, innerhalb dessen die auf einer Photographie festgehaltenen Objekte scharf wiedergegeben werden. Bei Photographien mit großer Schärfentiefe etwa sind sowohl die nahen als auch die entfernten Gegenstände detailgenau zu erkennen. Bei vielen Kameras befindet sich auf dem Objektiv eine Skala, die die Schärfentiefe für unterschiedliche Blendeneinstellungen angibt.

Belichtungszeit und Blende







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