NightShot

Die Technik des NightShots ist seit längerem bei einigen CamCordern zu finden, in der Digitalfotografie ist sie neu. In Zusammenhang mit dem Nightframing ist sie durch die Cybershot DSC-F707 von Sony eingeführt worden. Sie kommt bei Nachtaufnahmen zum Einsatz. Dabei werden zwei Hilfsmittel kombiniert: Die Infrarot-Anzeige im Display und die Scharfeinstellung über Lasermessung.

Zwei Dioden, die links und rechts vom Objektiv angebracht sind, senden Infrarotsignale aus. Das langwellige elektro-magnetische Infrarot ist eine unsichtbare Form der Wärmestrahlung, die in einem Bereich zwischen 1300 und 760 nm schwingt. Da es die dieselben Eigenschaften wie sichtbares Licht hat, kann es reflektiert oder gebrochen werden.

Damit der CCD-Sensor die Infrarot-Strahlung optimal aufnimmt, wird das ihm vorgelagerte IR-Filter weggeklappt. Die LCD-Anzeige der Kamera gibt das Motiv nun als grünes Bild wieder. Auf diese Weise lässt sich das Motiv auch bei Dämmerung genau anvisieren.
Zusätzlich hilft bei dieser Methode ein Laserstrahl bei der Scharfeinstellung. Er bestimmt präzise den Abstand zum Objekt und richtet den Fokus der Kamera danach aus.







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