Symmetrisches Objektiv

Bei diesem Objektivtyp hat die Linsengruppe hinter der Blende fast dieselbe Konfiguration und Form wie die Linsengruppe vor der Blende. Symmetrische Objektive lassen sich weiter unterteilen, z. B. in die Typen der Gauß-Objektive, Triplet-Objektive, Tessar-Objektive, Topogon-Objektive und Orthometer-Objektive. Von diesen Typen werden heute in den meisten Konfigurationen Gauß-Objektive und Ableitungen dieses Typs verwendet,

  • da das symmetrische Design dieser Objektive eine gut ausgeglichene Korrektur aller Arten von Abbildungsfehlern erlaubt und
  • sich damit ein vergleichsweise großer Brennpunktsabstand von der Linsenrückseite erreichen lässt.

Mit dem 1951 auf dem Markt eingeführten Objektiv Canon 50mm f/1.8 ist es gelungen, die komatische Abweichung zu beseitigen, die den einzigen Schwachpunkt der damaligen Gauß-Objektive darstellte. Daher wurde dieses Objektiv aufgrund des erstaunlichen Leistungsfortschritts, den es repräsentierte, in der Geschichte der Objektive zu einem berühmten historischen Meilenstein. Canon verwendet bei heutigen Objektiven noch immer eine Konstruktion des Gauß-Typs, z. B. beim EF 50mm f/1.8 II, beim EF 50mm f/1.0L USM, beim EF 50mm f/1.4 USM und beim EF 85mm f/1.2L USM. Symmetrische Konfigurationen des Tessar-Typs und des Triplet-Typs werden häufig in Kompaktkameras mit Festbrennweiten-Objektiven verwendet.

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