Verlängerungsfaktor

Der Verlängerungsfaktor berücksichtigt, dass die auf einen Film oder CCD-Sensor fallende Lichtmenge abnimmt, wenn beispielsweise ein Filter oder eine Folie vor ein Objektiv geschraubt beziehungsweise an ihm befestigt wird, weil das Filter einen Teil der Strahlungsenergie absorbiert. Zum Ausgleich dieses lichtschluckenden Effekts ist die Belichtungseinstellung zu korrigieren, indem entweder die Belichtungszeit verlängert oder die Blende weiter geöffnet wird. Sofern eine Kamera die Belichtung durch das Objektiv misst, nimmt der integrierte Belichtungsmesser die verringerte Lichtintensität direkt auf.

Falls dies nicht der Fall ist, muss die sich ergebende Blenden-Belichtungszeit-Kombination korrigiert werden. Dazu befindet sich auf einem Filter die Angabe des Verlängerungsfaktors. Beispielsweise gibt es farbneutrale Graufilter mit den Verlängerungsfaktoren 2, 4 und 8. Mit ihnen wird entweder die Belichtungszeit multipliziert, das heißt verlängert, oder die Blende um jeweils ein halbe Blendenstufe geöffnet. Beim Verlängerungsfaktor 4 verlängert sich die Zeit beispielsweise von 1/500 auf 1/125 beziehungsweise sollte die Blende von 11 auf 5,6 geöffnet werden. Wenn für bestimmte Effekte Folien Verwendung finden, hilft in der Regel nur eine Serie abgestuft belichteter Aufnahmen.







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