Die Sensorreinigung -3-
f) Das kleine Pinselchen 0815 genannt
"Das kleine Pinselchen" ist auch ein guter alter Bekannter aus analogen Zeiten. Heute nutze ich ihn nur noch für die Grobreinigung meiner Objektive. Für die Sensorreinigung gibt es speziell entwickelte Pinsel die sich "Sensorbrush" nennen. Normale preiswerte Pinsel verteilen den Dreck nur optimaler über den gesamten Sensor und können diesen "Verschmieren". Der "Sensorbrush" wird statisch aufgeladen und führt zu recht guten Ergebnissen.

Wer nach dem Begriff im Internet sucht, findet statt der doch teuren Pinsel gleichwertige und preiswertere "Künstlerpinsel". Ich nutze einen solchen Zwischendurch und für lose haftende Schmutzpartikel und vor einer fälligen "Nassreinigung" mit Erfolg. Gehen Verunreinigungen damit nicht weg, bleibt nur der Service oder die u.a. Maßnahmen über.
Nassreinigung- die letzte Möglichkeit
g) Sensor-Swab
Auf einen "Sensor Swab" (Stab mit Reinigungstuch) werden ein paar Tropfen einer Flüssigkeit (Eclipse) geträufelt und damit der Sensor gereinigt. Die Reinigungsflüssigkeit hinterlässt praktisch keine Spuren. Den Verpackungen liegt eine Anleitung bei. „Sensor Swab“ gibt es für verschiedene Sensorgrößen in Fachgeschäften oder im Online- Handel. Leider sind sie im Moment noch recht teuer. Erzielt aber hervorragende Ergebnisse. Über Probleme, wie sie bei der Verwendung von Isopropylalkohol auftauchen könnten, habe ich keine Berichte gefunden. Notfalls muss man Kontrollaufnahmen fertigen und den Reinigungsvorgang erneut durchführen. Die „Sensorbrush“- Methode sollte vor der Nassreinigung durchgeführt werden. Sensor- Swab ist somit für klebenden Schmutz geeignet.
Ich habe bisher nicht auf Sensor-Swab zurückgegriffen, aber eine leicht abgewandelte Verfahrensweise mehrmals durchgeführt (h).
h) Sensor Wand
Ich persönlich benutze seit einigen Monaten Sensor Wand von www.micro-tools.com zusammen mit der Eclipse Reinigungsflüssigkeit und PSI-1 Reinigungstüchern für die „Nassreinigung“.

Das Verfahren ähnelt dem „Sensor- Swab, ist aber preiswerter. Hier braucht man lediglich nur einmal eine " Sensor-Wand " entsprechend der Sensorgröße, die Reinigungstücher kann man bei jeder Reinigung an den Gummiwischer kleben (Klebeband) und mit der Reinigungsflüssigkeit benetzen. Ein Profi muss man dafür nicht sein.
- 1St. PSI-1 (Tücher )
- 1St. SW1 (Sensorwand je nach Cam )
- 1St. PSI-3-F (Eclipse Reinigungsflüssigkeit (Methanol))
Der untere Link fürhrt Sie zum Vertrieb von Micro-Tools.
i) Spray
Häufig kann man im Internet den Ratschlag zur Verwendung von Spray finden.
Saugsprayer- ja
Tauglich erscheint mir lediglich diese Methode: "Raus, nicht rein mit dem Staub!" unter Verwendung eines Saugsprayers. In letzter Zeit gibt es auch hier eine Reihe von Herstellern, die derartige Produkte insbesondere über den Onlinehandel vertreiben.

GREEN CLEAN stellt z.B. ein derartiges Sensor Cleaning System mit dem MINI VAC zur Verfügung. Es saugt lose Staubteilchen, Fusseln und Abrieb kontaktlos und rückstandsfrei vom Sensor und aus dem Kameragehäuse. Wie "Sensor Swap", gehört diese Variante aus meiner Sicht jedoch nicht zu einer dauerhaft preiswerten Lösung.
Zum Anbieter:
Druckluftspray- nein
Wer mit auch erhältlichem Druckluftspray den Sensor direkt bearbeiten möchte, handelt sich damit sehr wahrscheinlich weitere Probleme ein. Auf der einen Seite katapultiert man mit der Druckluft Staubbestandteile förmlich auf den Sensor, auf der anderen Seite können diese Mittel Bestandteile enthalten, die sich auf den Sensor ablegen.
Weiterführende Links
Den umfangreichesten Beitrag zum Thema Sensorreinigung findet man wohl auf den Seiten von Cleaningdigitalcameras. Leider sind diese Beiträge in Englisch. Dafür findet man aber spezielle Artikel zu dem jeweils genutzten Kameratyp.
Aber sehen Sie doch selbst:
http://www.cleaningdigitalcameras.com/ . Auch unter
http://www.fotocommunity.de/info/Sensorreinigung findet sich ein recht ausführlicher Beitrag.
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